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Warum eine Outdoorküche aus Douglasie?

Eine Outdoorküche aus Douglasienholz wählst du aus drei Gründen. Das Holz ist von Natur aus dauerhaft (Dauerhaftigkeitsklasse 3, 10 bis 15 Jahre im Freien bei getrenntem Erdkontakt), es ist stabil genug für eine Konstruktion mit einem schweren Kamado darin, und es bietet ein Preis-Leistungs-Verhältnis, bei dem eine komplette Küche realistisch bleibt. Es gibt auch Nachteile. Die findest du hier ganz offen benannt, denn wer eine Outdoorküche allein wegen der Vorteile kauft, ist nach zwei Sommern enttäuscht.

Was macht Douglasienholz für draußen geeignet?

Douglasie eignet sich für draußen, weil das Kernholz Harz enthält, das mit der Zeit aushärtet und das Holz so von innen gegen Pilze und Fäulnis schützt. Das Holz der Douglasie fällt damit nach DIN EN 350 in Dauerhaftigkeitsklasse 3, europäisch angebaute Douglasie in Klasse 3 bis 4: Vom Erdreich getrennt hält es unbehandelt 10 bis 15 Jahre. Behandelst du es mit Öl oder Lasur, verlängerst du das.

Verglichen mit Fichte oder Kiefer ist Douglasie außerdem härter und schwerer. Laut Hausjournal gehört sie zu den härtesten europäischen Nadelhölzern, und das merkst du daran, wie gerade ein Küchenrahmen stehen bleibt.

Noch etwas: Douglasie schwindet wenig. Eine Arbeitsplatte, auf der Schneidebretter und Pfannen stehen, bleibt so Saison für Saison eben.

Warum zweiseitig gehobeltes und getrocknetes Holz den Unterschied macht

Wir bauen unsere Outdoorküchen in unserer Werkstatt an der Slachthuiskade in Almelo, kurz hinter der Grenze bei Enschede, aus zweiseitig gehobeltem und getrocknetem Douglasienholz. Das Trocknen passiert, bevor auch nur eine Schraube ins Holz geht.

Frische Douglasie enthält viel Feuchtigkeit. Verarbeitest du sie nass, verzieht sich der Rahmen im ersten trockenen Sommer und Fugen gehen auf. Getrocknetes Holz hat diese Arbeit schon hinter sich. Das Hobeln sorgt für eine glatte Oberfläche und spart dir Splitter im Unterarm beim Kochen.

Was du bei Douglasie einplanen solltest

Douglasie hat auch Nachteile, und die zu verschweigen wäre Unsinn. Unbehandelt vergraut das Holz: Innerhalb von ein bis zwei Jahren wird aus dem warmen, rötlich-blonden Ton ein Silbergrau. Der eine findet das schön. Der andere ärgert sich.

Willst du die ursprüngliche Farbe behalten, musst du jährlich ölen oder lasieren. Jedes Frühjahr aufs Neue. Und ja, das nervt irgendwann, besonders wenn die Küche 3 Meter breit ist und der Zaun im selben Farbton gleich mitbehandelt werden muss. Entscheidest du dich für schwarz lasiertes Holz, rechne damit, dass die Farbe in praller Sonne langsam aufhellt.

Außerdem kann Douglasie Harz ausschwitzen, vor allem dort, wo die Sonne voll auf das Holz scheint. Ein Harztropfen am Rahmen ist harmlos und lässt sich mit einem Spachtel abnehmen, er klebt aber und kommt manchmal wieder. Und obwohl Douglasie für ein Nadelholz hart ist, bleibt sie weicher als Hartholz. Eine fallende Gusseisenpfanne hinterlässt eine Delle, und die bleibt.

Welche Holzart eignet sich für eine Outdoorküche?

Für eine Outdoorküche sind Douglasie, Gerüstholz und Hartholz die drei gängigen Holzarten, und Douglasie liegt bei Preis und Lebensdauer genau in der Mitte. Eine Outdoorküche aus Gerüstholz ist günstiger und hat einen rauen, gelebten Look, Gerüstholz ist aber meist Fichte, die in Dauerhaftigkeitsklasse 4 fällt (5 bis 10 Jahre) und draußen entsprechend früher Pflege braucht. Hartholz wie Bangkirai hält am längsten (Klasse 2, 15 bis 25 Jahre), liegt preislich aber deutlich höher und macht den Bau durch sein Gewicht aufwendiger.

Douglasie verbindet eine lange Lebensdauer mit einem Preis, bei dem eine komplette Outdoorküche machbar bleibt. Auf der Seite über Holzarten für die Outdoorküche stellen wir die drei ausführlicher nebeneinander.

Wie pflegst du eine Outdoorküche aus Douglasie?

Eine Outdoorküche aus Douglasie pflegst du mit einer jährlichen Behandlung mit Lasur oder mit Holzöl für deine Outdoorküche, am besten im Frühjahr. Schleife das Holz vor dem Ölen leicht an, dann haftet das Öl besser. Fettspritzer vom Kochen nimmst du sofort mit einem feuchten Tuch auf, bevor sie ins Holz ziehen.

Wir können das Holz zusätzlich mit einer Nanobeschichtung versehen, dann haften Fett und Feuchtigkeit schlechter und die Reinigung nach einem Grillnachmittag geht schneller. Eine Abdeckhaube im Winter ist freiwillig. Die Lebensdauer der Arbeitsplatte verlängert sie aber spürbar.

Outdoorküchen aus Douglasie in fünf Breiten

Unsere Outdoorküchen aus Douglasie gibt es in 22 Standardmodellen, verteilt auf fünf Breiten: 109, 157, 205, 253 und 301 Zentimeter. Jede Breite lässt sich kombinieren mit einem Kamado mit 16 oder 18 Zoll, einem Einbau-Gasgrill von Grandhall oder Boretti, einem 70-Liter-Kühlschrank oder einem Weinklimaschrank für 18 Flaschen.

Die Arbeitsplatte wählst du in Douglasie oder in 12 Millimeter starkem Sinterstein, in Farben wie Black Betty, Snowy White, Granny Grey und Gold Flames. Brauchst du ein anderes Maß für deine Terrasse, bauen wir über den Konfigurator nach Maß. Alles entsteht in unserer Werkstatt in Almelo und wird vollständig montiert geliefert.

Ist Douglasienholz für draußen geeignet?

Douglasienholz ist gut für draußen geeignet: Es fällt in Dauerhaftigkeitsklasse 3 und hält vom Erdreich getrennt 10 bis 15 Jahre, auch unbehandelt. Das Harz im Kernholz härtet mit den Jahren aus und schützt das Holz von innen gegen Pilze und Fäulnis. Mit einer jährlichen Behandlung mit Öl oder Lasur hält eine Outdoorküche aus Douglasie noch länger.

Wie lange hält eine Outdoorküche aus Douglasienholz?

Eine Outdoorküche aus Douglasienholz hält unbehandelt 10 bis 15 Jahre, sofern das Holz vom Erdreich getrennt bleibt. Behandelst du es jährlich mit Öl oder Lasur, verlängerst du diese Lebensdauer. Genauso wichtig ist die Basis: getrocknetes und gehobeltes Holz, Edelstahlschrauben und ein ebener Untergrund, damit der Rahmen sich hält.

Vergraut eine Outdoorküche aus Douglasie?

Eine Outdoorküche aus Douglasie vergraut, wenn du das Holz unbehandelt lässt: Innerhalb von ein bis zwei Jahren wird der rötlich-blonde Ton silbergrau. Das ist Geschmackssache, die Festigkeit bleibt erhalten. Willst du die ursprüngliche Farbe behalten, behandelst du das Holz jedes Frühjahr mit Öl oder Lasur. Schwarz lasierte Douglasie hellt in praller Sonne dagegen langsam auf.

Was ist der Unterschied zwischen einer Outdoorküche aus Douglasie und aus Gerüstholz?

Der Unterschied zwischen Douglasie und Gerüstholz liegt in Dauerhaftigkeit und Optik. Douglasie ist härter, schwindet wenig und fällt in Dauerhaftigkeitsklasse 3. Gerüstholz ist meist Fichte in Klasse 4, günstiger und draußen früher pflegebedürftig. Gerüstholz wirkt rau und gelebt, Douglasie wärmer und klarer. Für eine Küche, die Jahre draußen steht, ist Douglasie die solidere Wahl.

Wo baut Varetti die Outdoorküchen aus Douglasie?

Varetti baut alle Outdoorküchen aus Douglasie in der eigenen Werkstatt an der Slachthuiskade 36 in Almelo, kurz hinter der deutsch-niederländischen Grenze bei Enschede, aus zweiseitig gehobeltem und getrocknetem Douglasienholz. Es gibt 22 Standardmodelle in Breiten von 109 bis 301 Zentimetern, dazu Maßanfertigung über den Konfigurator. Jede Küche wird vollständig montiert geliefert. Unseren Showroom kannst du nach Terminvereinbarung besuchen.