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Worauf musst du beim Kauf einer Outdoorküche achten?

# Worauf musst du beim Kauf einer Outdoorküche achten?

Beim Kauf einer Outdoorküche achtest du auf fünf Punkte: das Maß im Verhältnis zu deiner Terrasse, das Material und die Pflege, die dazugehört, die Geräte, die du einbauen möchtest, die Art der Lieferung und die Verlässlichkeit des Anbieters. Wir bauen selbst Outdoorküchen in Almelo, kurz hinter der Grenze bei Enschede, unsere Sicht darauf ist also eine eigene. Gleichzeitig sind die fünf Punkte hier schlicht die Checkliste, die du bei jedem Anbieter durchgehen kannst, inklusive der Fragen, die du stellen solltest.

1. Miss deine Terrasse, die Küche kommt danach

Fang mit dem Zollstock auf deiner Terrasse an, die Produktseite kommt später. Unsere Standardmodelle gibt es in fünf Breiten: 109, 157, 205, 253 und 301 Zentimeter, und dieser Unterschied bestimmt, was du damit anfangen kannst. Auf 109 Zentimetern kochst oder kühlst du, auf 157 Zentimetern hast du Arbeitsfläche neben dem Kochmodul, und ab 205 Zentimetern kombinierst du Kochen, Kühlen und Spülen.

Klebe den Platz mit Malerkrepp ab und halte rundherum mindestens einen Meter Laufweg frei. Denk auch an den Weg dorthin: Eine montierte Küche muss durch das Gartentor oder ums Haus herum passen. Bist du dir bei zwei Größen noch unsicher, dann nimm die größere. Arbeitsfläche ist das Erste, was du an einem vollen Abend vermisst.

2. Material: Was du in fünf Jahren davon hast

Eine Outdoorküche aus Holz und eine Variante aus Edelstahl oder Stein altern völlig unterschiedlich, und darüber darfst du ruhig ehrlich nachdenken. Wir bauen aus Douglasienholz, zweiseitig gehobelt und getrocknet. Das Kernholz der Douglasie liegt nach DIN EN 350 in Dauerhaftigkeitsklasse 3, europäisches Holz in Klasse 3 bis 4, und hält unbehandelt 10 bis 15 Jahre, solange es frei vom Erdboden steht. Douglasie vergraut allerdings, wenn du sie unbehandelt lässt, und schwarz lasiertes Holz hellt in der prallen Sonne mit der Zeit auf. Wer das charmant findet, kann es einfach so lassen. Wer den warmen Farbton behalten möchte, ölt jährlich nach.

Für die Arbeitsplatte kannst du bei uns Douglasienholz oder 12 Millimeter starken Sinterstein in vier Farben wählen, von Black Betty bis Snowy White. Stein ist kratzfest und fleckenunempfindlich, Holz wirkt wärmer und braucht etwas mehr Pflege. Frage bei jedem Anbieter nach, wie das Material in 5 Jahren aussieht, und richte dich stärker danach als nach dem Foto.

3. Geräte: bau um deinen Kochstil herum

Die Geräte wählst du danach, wie du kochst, und in genau dieser Reihenfolge. Bist du ein Low-and-Slow-Griller, dann passt eine Outdoorküche mit Kamado zu dir. Wir bauen sie mit 16 oder 18 Zoll ein. Kochst du lieber mit Gas, gibt es Einbau-Gasgrills von Grandhall und Boretti oder ein Gaskochfeld für die Töpfe. Selbst Induktion funktioniert draußen, praktisch für alle, die lieber am Stromnetz bleiben.

Hast du schon einen Grill, an dem du hängst? Dann wähle eine Arbeitsplatte mit einem Ausschnitt bis 60 Zentimeter, damit dein eigenes Gerät hineinpasst. Und denk an die Kühlung: ein 70-Liter-Kühlschrank für Getränke und Fleisch, oder ein Weinklimaschrank für 18 Flaschen, wenn öfter eine gute Flasche aufgeht. Überlege vor allem, was du wirklich nutzt. Jedes Modul, das nur herumsteht, ist Arbeitsfläche, die dir fehlt.

4. Lieferung: montiert oder Bausatz?

Frage immer nach, wie die Küche ankommt, denn da steckt ein Unterschied, den du erst am Liefertag spürst. Manche Anbieter schicken ein Paket aus Brettern und Schrauben. Unsere Küchen kommen vollständig montiert aus unserer Werkstatt: hinstellen, Kühlschrank einstecken, fertig.

Bedenke, dass so eine Küche ernsthaftes Gewicht hat. Unser Modell mit 157 Zentimetern wiegt 177 Kilo, der Lieferant muss also mit einer Sackkarre herankommen, und der Untergrund muss eben und fest sein. Lass dir vorab genau sagen, bis wohin geliefert wird: bis zur Bordsteinkante oder bis auf die Terrasse. Das sagt gleich etwas über Punkt 5.

5. Der Anbieter: Bewertungen, Ausstellung und Sicherheit

Die Verlässlichkeit eines Anbieters prüfst du mit drei Fragen. Eins: Was sagen Kunden? Lies vor allem die Texte und weniger die Sterne, denn in den Texten liest du, wie ein Unternehmen mit Problemen umgeht. Zwei: Kannst du das Produkt irgendwo vor Ort ansehen? Unsere Ausstellung in Almelo kannst du nach Terminvereinbarung besuchen, direkt neben der Werkstatt, in der wir die Küchen bauen.

Drei: Wie läuft die Zahlung ab und wer trägt das Risiko beim Transport? Ein Anbieter, der alle drei Fragen klar beantwortet, arbeitet transparent. Bei Zweifeln: anrufen oder eine Mail an info@varetti.com schreiben. Am Telefon merkst du innerhalb von zwei Minuten, ob Sachverstand dahintersteckt.

Standardmodell kaufen oder nach Maß bauen lassen?

Ein Standardmodell ist der schnellste und günstigste Weg, Maßanfertigung ist die Lösung für eine ungewöhnliche Ecke oder einen besonderen Wunsch. Wir haben 22 Standardmodelle in den fünf genannten Breiten, die du alle unter alle Outdoorküchen findest, und damit kommst du in den meisten Gärten bestens zurecht.

Liegt deine Terrasse maßlich dazwischen, möchtest du eine andere Aufteilung oder eine L-Form, dann kannst du über den Konfigurator eine Outdoorküche nach Maß zusammenstellen. Maßanfertigung verlangt vor allem mehr Entscheidungen vorab. Unser Rat: Fang bei den Standardmodellen an und wechsle erst zur Maßanfertigung, wenn Terrasse oder Kochstil wirklich danach verlangen. Andersherum anzufangen macht es unnötig teuer.

Wie wählst du eine Outdoorküche, die zu deinem Kochstil passt?

Eine Outdoorküche, die zu deinem Kochstil passt, wählst du, indem du zuerst deine Art zu kochen festlegst und dann die passenden Module suchst. Grillst du Low and Slow, dann nimm einen Kamado mit 16 oder 18 Zoll. Kochst du klassisch und schnell, passt ein Einbau-Gasgrill von Grandhall oder Boretti oder ein Kochfeld besser. Kühlschrank und Spülbecken ergänzt du, wenn du lange draußen tafelst.

Was brauchst du für eine komplette Outdoorküche im Garten?

Für eine komplette Outdoorküche brauchst du ein Kochmodul, eine Arbeitsplatte, Stauraum und am besten Kühlung und Wasser. Denk an einen Kamado oder Gasgrill, mindestens einen halben Meter freie Arbeitsplatte, einen 70-Liter-Kühlschrank und ein Spülbecken mit Wasserhahn. Dazu kommt ein ebener, fester Untergrund. Eine Küche mit 157 Zentimetern wiegt bereits 177 Kilo.

Welche Outdoorküche eignet sich für Einsteiger?

Für Einsteiger eignet sich ein kompaktes Standardmodell mit einem Kochmodul, zum Beispiel 157 Zentimeter breit mit Kamado oder Gasgrill und Arbeitsplatte daneben. So lernst du das Kochen draußen und zahlst nur für das, was du nutzt. Kühlung oder Spülbecken ergänzt du später, oder du wählst dann ein größeres Modell bis 301 Zentimeter.

Was kostet eine Outdoorküche im Durchschnitt?

Was eine Outdoorküche kostet, hängt vor allem von der Breite, dem Material der Arbeitsplatte und den Geräten ab, die du einbaust: Ein kompaktes Modell mit reiner Arbeitsfläche liegt am unteren Ende des Marktes, eine Küche mit 3 Metern, Kamado, Kühlschrank und einer Arbeitsplatte aus Sinterstein am oberen. Konkrete Beträge pro Ausführung findest du auf unserer Seite zu den Kosten einer Outdoorküche.

Ist eine Outdoorküche aus Douglasienholz winterfest?

Eine Outdoorküche aus Douglasienholz ist winterfest: Das Kernholz liegt nach DIN EN 350 in Dauerhaftigkeitsklasse 3 (europäisches Holz in 3 bis 4) und hält draußen 10 bis 15 Jahre, solange die Küche auf ihren Lenkrollen frei vom Erdboden steht. Eine jährliche Ölschicht bewahrt den warmen Farbton, eine Abdeckhaube schützt Arbeitsplatte und Geräte in den Monaten mit wenig Nutzung.