You are viewing the www.varetti.de site. View all regions
Lieferung in 1 Woche
Direkt vom Hersteller
Montiert geliefert
4,5/5 Sterne ⭐

INDIAN SUMMER SALE -10% Rabatt mit Code INDIAN10

Menü

Grill reinigen: so geht es je nach Grilltyp

Den Grill reinigst du am schnellsten direkt nach dem Grillen, solange der Rost noch warm ist. Dann bürstest du Fett und Reste in zwei Minuten ab. Die richtige Methode hängt vom Material ab: Ein Edelstahlrost darf ins Spülwasser, Gusseisen bürstest du trocken aus, und einen keramischen Kamado reinigst du durch Ausbrennen. Hier findest du pro Grilltyp und Bauteil, was funktioniert, mit welchen Mitteln und wie oft. Spaß macht es den wenigsten. Wer es klein hält, ist pro Mal in ein paar Minuten fertig.

So wird der Grillrost wieder wie neu

Einen verkrusteten Grillrost bekommst du mit einem Sodabad wieder wie neu: Löse 3 Esslöffel Waschsoda in einem Eimer mit 5 Litern warmem Wasser und lass den Rost 30 bis 60 Minuten darin liegen. Danach schrubbst du ihn mit einer Bürste ab und spülst nach. Für hartnäckige Stellen hilft eine Paste aus Natron und einem Schuss Haushaltsessig im Verhältnis von etwa 1 zu 1, kurz aufschäumen lassen, dann schrubben.

Das Material bestimmt, was sonst noch geht. Ein Rost aus Edelstahl oder verchromtem Stahl verträgt Spülwasser, Soda und Essig. Trockne ihn danach ab, dann bleiben Kalkflecken aus.

Gusseisen pflegst du trocken, denn Spülmittel und Sodabad lösen die eingebrannte Schutzschicht und danach rostet das Eisen. Es reicht, ihn warm auszubürsten und nach jedem Einsatz mit einer dünnen Schicht Sonnenblumenöl einzureiben. Ist die Schicht doch beschädigt, brennst du sie neu ein, indem du den Rost mit einem hauchdünnen Ölfilm eine Stunde bei 180 Grad in den Grill legst.

Einen emaillierten Rost reinigst du mit einem weichen Schwamm, warmem Wasser und einer sanften Bürste. Kratzer im Email lassen den Stahl darunter rosten, also bleibt die Drahtbürste im Schrank.

Nutzt du bei Edelstahl eine Drahtbürste, prüfe sie vorher auf lose Borsten. Eine abgebrochene Borste, die am Rost hängen bleibt, landet sonst im Essen.

Grill ausbrennen

Ausbrennen heißt: Du lässt den Grill 20 bis 30 Minuten mit geschlossenem Deckel bei 250 bis 300 Grad laufen, die Fettreste verkohlen und du bürstest sie weg. Für keramische Grills wie einen Kamado, ob Big Green Egg, Kamado Joe oder Monolith, ist es die einfachste Methode, weil Keramik trocken bleiben sollte.

Es gibt eine Grenze. Brenne einen keramischen Grill bei regelmäßigem Gebrauch höchstens viermal im Jahr aus. Häufigeres Ausbrennen kann die Keramik angreifen. Leere außerdem alle paar Grillabende die Aschelade. Eine volle Aschelade erstickt die Luftzufuhr, dein Kamado kommt schwerer auf Temperatur, und beim nächsten Abend mit Kamado-Rezepten stehst du an einem Grill, der einfach träge bleibt.

Den Gasgrill reinigen

Bei einem Gasgrill beginnst du damit, das Ventil der Gasflasche zu schließen und die Flasche abzukoppeln. Das rät auch Weber als ersten Schritt. Danach arbeitest du von oben nach unten:

  1. Nimm den Rost heraus und reinige ihn separat. Edelstahl darf ins Spülwasser, Gusseisen bürstest du trocken aus und ölst es ein.

  2. Bürste die Flammverteiler (bei Weber: Flavorizer Bars) und die Brenner trocken ab und prüfe, ob die Öffnungen frei sind. Ein verstopfter Brenner gibt eine ungleichmäßige Flamme.

  3. Leere die Fettauffangschale und wasche sie mit warmem Wasser und Spülmittel aus. Dieser Schritt ist der wichtigste für die Sicherheit: Weber empfiehlt, die Fettauffangschale regelmäßig zu reinigen oder zu wechseln, weil angesammeltes Fett Feuer fangen kann.

  4. Wische die Außenseite mit einem feuchten Tuch ab, bei Edelstahl in Richtung der Schliffstruktur.

Bei einem Weber, in deutschen Gärten weit verbreitet, gelten dieselben Schritte. Weber nennt dafür einen festen Rhythmus. Den Gasgrill reinigst du einmal im Monat von außen und alle drei Monate von innen, Emaille- und Außenteile mit dem passenden Grillreiniger. Ein Gasgrill ist mit geschlossenem Deckel in 10 bis 15 Minuten vorgeheizt, das kurze Ausbrennen vor dem Grillen kostet also kaum Zeit.

Die Innenseite des Grills

Die Innenseite vergisst fast jeder (wir früher auch), dabei backt gerade dort Fett an Wänden und Deckel fest. Schabe lose Fettschuppen mit einem Kunststoffspachtel ab. Bei einem Stahlkessel darfst du danach mit Spülwasser und Bürste hinein, anschließend gut abtrocknen. Bei einem keramischen Kamado bleibt es beim trockenen Ausbürsten und Ausbrennen, weil Wasser und Reiniger in die poröse Keramik einziehen.

Der dunkle Belag innen am Deckel ist übrigens verkohltes Fett, das viele für abblätternden Lack halten. Blättert er ab, schabe ihn weg. Er ist harmlos und landet sonst auf dem Essen.

Was ist der beste Fettlöser für den Grill?

Der beste Fettlöser für den Grill kommt aus dem Haushaltsregal: Waschsoda, Natron und Haushaltsessig lösen Fett genauso gut wie eine Sprühflasche Grillreiniger, und du spülst nur harmlose Reste in den Garten. Greifst du doch zu einem fertigen Reiniger, nimm einen, der für Flächen mit Lebensmittelkontakt zugelassen ist, und spüle den Rost gründlich nach. Gusseisen pflegst du ausschließlich mit Öl und Hitze, das ist die ganze Wartung.

Arbeitsplatte und Outdoorküche

Steht dein Grill in einer Outdoorküche, zum Beispiel einer Outdoorküche mit Kamado, nimm die Arbeitsplatte gleich mit in die Putzrunde. Fettspritzer auf einer Douglasienplatte wischst du sofort mit einem feuchten Tuch auf, bevor sie ins Holz ziehen. Von den Arbeitsplatten aus Douglasie oder Sinterstein ist Stein am pflegeleichtesten: Eine Arbeitsplatte aus 12 mm starkem Sinterstein wischst du einfach mit Spülwasser ab. Arbeitsplatten aus Holz behandeln wir auf Wunsch mit einer Nanobeschichtung für die Outdoorküche, dann haftet Fett weniger und ein Weinrand bleibt eine kurze Erinnerung.

Hygiene gehört dazu. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gibt in seinen Grill-FAQ vom Juni 2026 klare Hinweise. Fass rohes Fleisch und gegartes Grillgut mit verschiedenen Grillzangen oder Gabeln an. Halte Salate, Grillsaucen und Dips durchgehend gekühlt, weil sich Salmonellen oberhalb von 7 Grad vermehren. Und reinige Geräte und Flächen mit Kontakt zu rohem Fleisch oder Marinade vor der weiteren Verwendung mit warmem Wasser und Spülmittel.

Wie oft reinigst du was?

Nach jedem Grillabend bürstest du den Rost warm aus und prüfst Aschelade oder Fettauffangschale. Fünf Minuten Arbeit. Einmal im Monat, bei regelmäßigem Gebrauch, folgt die gründliche Runde: Rost einweichen, Innenseite abschaben, Fettauffangschale waschen.

Und zu Saisonbeginn und Saisonende nimmst du dir alles vor, inklusive Brenner, Thermometer und Abdeckhaube, als festen Teil der Pflege deiner Outdoorküche. So hält ein guter Grill Jahrzehnte. Lässt du es einen Sommer lang schleifen, weißt du genau, warum dein Essen plötzlich bitter schmeckt.

Wie reinigst du einen Grillrost mit Soda?

Einen Grillrost mit Soda reinigst du, indem du 3 Esslöffel Waschsoda in 5 Litern warmem Wasser löst und den Rost darin 30 bis 60 Minuten einweichst. Danach mit einer Bürste schrubben und nachspülen. Für angebackene Stellen rührst du eine Paste aus Natron und Haushaltsessig an. Gusseiserne Roste bürstest du trocken aus und ölst sie danach ein, das Sodabad bleibt Edelstahl und Chromstahl vorbehalten.

Wie oft solltest du einen Grill ausbrennen?

Einen keramischen Grill wie einen Kamado brennst du bei regelmäßigem Gebrauch höchstens viermal im Jahr aus, bei 250 bis 300 Grad mit geschlossenem Deckel. Häufigeres Ausbrennen kann die Keramik angreifen. Einen Grill aus Stahl oder Gusseisen darfst du vor jedem Grillabend kurz ausbrennen, um Reste zu lösen. Weber rät genau dazu, mit anschließendem Abbürsten des noch heißen Rosts.

Welcher Grillrost darf in die Spülmaschine?

In die Spülmaschine dürfen Roste aus Edelstahl und emaillierte Roste, auch wenn ein Sodabad gegen eingebranntes Fett besser wirkt und die Maschine sauber bleibt. Gusseisen reinigst du grundsätzlich von Hand, so formuliert es auch Weber, weil die Schutzschicht in der Maschine abgewaschen wird und der Rost danach rostet. Die Spülmaschine ist der richtige Platz für Zangen und Spieße.

Wie reinigst du die Innenseite eines Weber Grills?

Die Innenseite eines Weber reinigst du, indem du losen Fettbelag mit einem Kunststoffspachtel abschabst und den Kessel danach mit Spülwasser auswäschst. Nimm milde Mittel oder den passenden Weber Grillreiniger, denn Emaille und Edelstahl brauchen sanfte Pflege. Leere außerdem Aschelade und Fettauffangschale regelmäßig. Weber empfiehlt die Innenreinigung alle drei Monate.

Wie bekommst du Rost vom Grillrost?

Rost auf dem Grillrost entfernst du, indem du den Rost mit einer Drahtbürste oder einem Scheuerschwamm bis aufs blanke Metall abschleifst. Gusseisen brennst du danach neu ein, mit einem hauchdünnen Ölfilm eine Stunde bei 180 Grad. Kommt der Rost immer wieder, lagerst du den Grillrost trocken, zum Beispiel im Schrank der Outdoorküche, und ölst ihn nach jedem Einsatz leicht ein.